Am Montag dieser Woche verliess ich Asuncion. Ich hatte genuegend gesehen von der Stadt (es gibt ja eigentlich Nichts zu sehen) und machte mich mit Nicolett auf den Weg nach Encarnation. Um zwoelf Uhr abends nahmen wir Platz im Reisecar, und machten es uns fuer die Fahrt gemuetlich. Die Klimaanlage wurde wieder mal ueber die Antarktis betrieben (wie koennte es auch anders sein). Ich aber schlief, dank dickem Kaputzenpulli, trotzdem super. Langsam muss ich mich auch an das Schlafen im Bus gewoehnen. Die Distanzen Suedamerikas sind weit, und das einzige fuer mich in Frage kommende Fortbewegungsmittel ist der Bus. Um sechs Uhr morgens, kurz vor Sonnenaufgang, kamen wir in Encarnation an. Als ich ausstieg befand ich mich noch im Tiefschlaf und alles kam mir vor wie im Traum. Um mich herum waren Geldwechsler, Broetchenverkaeuferinnen, wartende Reisende, Menschen ohne festen Wohnsitz oder Matetee trinkende Herren, welche die milde Tageszeit noch auskosteten. Es war wieder mal eine total einz...
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