8.1.12.




Langsam aber sicher machen wir uns auf den Weg Richtung Norden, und lassen die Geheimnisvolle Welt so hinter uns, wie wir sie vor einer Woche angetroffen haben. Bevor wir aber ganz aus der Märchenwelt fuhren, besuchte ich noch Port Lockroy. Die ehemalige britische Forschungsstation wird in den „Sommermonaten“ von drei Personen bewohnt. Sie betreiben ein kleines Museum mit Shop. Und wenn einem danach ist, kann man da auch einen Kaffee trinken. Die Station glich einer SAC Hütte im Winter. Einziger Unterschied: Statt Pickel und Steigeisen braucht es ein Schlauchboot, um sicher die Station zu erreichen. Ich war nur ganz schnell da gewesen, da wir den Anker nur am Vormittag setzten. Ich habe einfach meine Pfannen vom Herd genommen, die Gummistiefel angezogen und mich ins Schlauchboot gesetzt. Auch wenn es nur kurz war, hat es sich gelohnt.

Nach dem Mittag haben wir uns dann endgültig von der Antarktis verabschiedet. Ich sass draussen in der Sonne und schaute aufs weite Meer. Die Eisberge wurden immer kleiner. Vor uns lag die berühmt berüchtigte Drake Passage. In dieser Meeresregion südlich von Südamerika trifft der Atlantik auf den Pazifik. Durch die Meeresströmungen entstehen meistens starke Stürme mit Wellen bis zu 12 Meter. Wie es dem Schiff und mir erging, erfährst Du morgen.

Kommentare

  1. Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es heisst: Mainsl der Seeräuber ;-)
    GuK, Hanisl

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Encarnation