Die letzten paar Tage an Bord



Liebe Freunde und Bekannte, wie ihr ja in den letzten zwei, drei Post gelesen habt, habe ich es momentan sehr streng. Ich komme deswegen fast nicht zum Blog schreiben. Jetzt aber sitze ich in meiner Kabine, es ist zwölf Uhr Nachts, und ich weis nicht über was ich schreiben soll. Ihr könnt jetzt ein paar spontane Zeilen über folgendes lesen....

Meine arbeit: dauert momentan von halb sieben bis zehn Uhr abends, mit Total einer Stunde Pause. Die Menüs welche der Küchenchef schreibt, sind sehr anspruchsvoll und Zeitaufwändig. Darum habe ich auch immer so lange Tage.

Meine Freizeit: heute war ich wieder mal seit acht Tagen an der frischen Luft. auch wenn es nur für eine viertel Stunde war, tat es mir gut. Abends nach der Arbeit zeichnete ich mit ein paar Kollegen von der Küche die Seekarte. Diese wird ende der Reise für tausende von Euros versteigert. Langsam sollte ich mir auch Zeit freihalten, um meine Koffer packen zu können.

Meine Gefühlslage: diese Ist momentan auf einem gleichbleibenden Level. Ich fühle eigentlich fast nichts mehr. Müdigkeit, körperliche Schmerzen, Freude und Leid fühlt sich irgenwie alles gleich an. Ich habe einfach auch keinen guten Ausgleich gefunden, welcher mir mehr Balance geben würde. Es fehlt ja auch die Zeit, etwas anderem als arbeiten Nachzugehen.

Meine Zukunft: die wird hoffentlich ganz entspannt und spannend werden. Bis ich zurück in die Schweiz komme, nehme ich mir jetzt die Freiheit zurück wo ich auf dem Schiff nicht gehabt habe. Ich werde dahin gehen, wo ich will, und machen, was ich will.

Kommentare

  1. hoi mantou
    habe gestern deinen ganzen blog nachgelesen. hach, wie kommt mir das alles bekannt vor. offensichtlich spielt es keine rolle, auf welchem schiff man arbeitet, scheint überall ähnlich zu sein. aber dirk hat doch gesagt "nicht in ushuaia" ;-)
    ich versprech dir, das gefühl, welches du auf der gangway haben wirst, ist absolut unglaublich. weiss nicht, ob ich mich in meinem leben schon mal so befreit gefühlt habe wie am 6. nov morgens um 10 ;-).
    ich habe meine kündigung nicht bereut, ich habe aber auch nicht bereut, es auf dem schiff versucht zu haben.
    wünsche dir für die letzten tage irgendwo versteckte energie-reserven und danach viel spass und alles gute (wir haben die erste woche in freiheit nicht viel anderes gemacht als geschlafen und gegessen)
    freu mich darauf, im sommer an der aare irre kreuzfahrt-geschichten auszutauschen.
    barbara live von den filmtagen aus dem kreuz

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  2. Du wirst schon bald ein neues Kapitel Deines Lebens schreiben. Ich habe verschiedene Jobs gesehen, die Dich interessieren könnten, so ab April. Soll ich Dir links schicken? Wie lautet Deine mail-Adresse?
    LG Theres

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  3. Hallo Barbara, ich hab mich ja so gefreut, als ich vorhin dein Kommentar gelesen habe. Ich hab sehr viel erzählen, ich könnte ein ganzes Buch schreiben. Ich freue mich so fest auf den Sonntag, den 29 Januar. Dieser Tag wird von mir als mein persönlicher Freiheitstag gefeiert.

    Hallo Theres, ich wusste meine bisherigen Stellen immer zu schätzen. Aber wenn dass hier auf dem Schiff die Realität ist, wäre jede eine Traumstelle gewesen. Ich freue mich auf das wo kommen wird. Schick mir doch mal die Links. ab meinem Freiheitstag habe ich alle Zeit der Welt. >Liebe Grüsse

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  4. Manisl und die grosse Befreiung!
    Auf bald, kuss Hnsl

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