Asuncion


Mitten der Pampa entdeckt. Der erste wo mir erklären kann, warum da auf einmal was deutsches vor meine Linse kam, lade ich auf ein Weizenbier ein!


Nach den entspannten Tagen in Buenos Aires war es an der Zeit, Abschied von der Stadt, den Couchsurfern und dem milden Klima zu nehmen. Ich habe mein Gepäck auf ein südamerikanisches Tramper Minimum reduziert und die Koffer gegen einen Rucksack getauscht. Mal schauen wie ich wieder an meine Sachen von Buenos Aires gelange. Variante 1: Ich mache eine Rundreise und mein Ziel wird die argentinische Hauptstadt. Variante 2: ich lasse mir das Übergepäck per Schiff in die Schweiz senden.

Ich habe Asuncion per Bus in einer zwanzig stündigen Fahrt erreicht. Am Busterminal angekommen musste ich mich erst mal orientieren. Nachdem ich 500 000 irgendwas aus dem Geldschlitz gelassen habe, gönnte ich mir ein paar Empenadas und eine Cola. Ich schaute so im Busbahnhof rum merkte schnell, dass man sich als Tourist hierhin nur verirren kann. Die Stadt mit Provinz Charakter bietet Nichts, wo einen herlocken würde. Man könnte auch sagen, es ist die Langweiligste Hauptstadt Südamerikas! Nichts desto trotz, ich hatte die Telefonnummer von Liz dabei. Liz wohnt alleine in Asuncion und ist begeisterte Couchsurferin. Als ich bei ihr im Apartment ankam, war noch Nicolett aus Chile da. Auch sie ist wie ich am herumreisen und Couchsurferin. Nach einer Dusche lud ich die zwei Mädels zum Abendessen in ein Restaurant an der nächsten Strassenecke ein. Kostenpunkt für drei warme Hauptmahlzeiten plus Getränke, umgerechnet 8 Franken. Das Leben wird sich hier also deutlich günstiger gestalten als in Argentinien. Leider, oder zum Glück sprach Nicolett nur spanisch, wie fast alle anderen Menschen Südamerikas. Ich kann mich jetzt nicht mehr mit Englisch durchmogeln wie in Buenos Aires. Die Tage in Asuncion waren jetzt nicht soo spektakulär dass ich ein Buch darüber schreiben könnte. Wir fuhren zu einem See, samstagabends gingen wir in den Pup (die haben mich ganz schön unter den Tisch getrunken!!) und als Dankeschön für die Gastfreundschaft habe ich ein weiteres Mal was Kleines geköchelt. Nicolett fragte mich noch, ob ich mit ihr zusammen ein Stück weiterreise. Ich habe natürlich zugesagt. So habe ich jemand dabei wo spanisch spricht, und mir wird auch weniger Langweilig. Nächster Stopp ist Reincarnation (auch in Paraguay).

Kommentare

  1. und wer sind die heissen Mädels? ;-)
    liGruHuni

    AntwortenLöschen
  2. Deine Berichte werden immer wie lustiger, frisch von der Leber weg! Geil. ("Nachdem ich 500 000 irgendwas aus dem Geldschlitz gelassen habe...") Haha! Gruss, Dimi

    AntwortenLöschen
  3. Warum zeigen die Mädels auf ihre Brüste???!
    (Der Lieferwagen wurde aus Deutschland exportieret und nicht umgestrichen; Beer for me!)

    AntwortenLöschen
  4. Sie zeigen auf die Etikette "Disponible", was so viel heisst wie "zur Verfügung" ! oder öbbe nid? Kannst Du mir 500 000 irgendetwas leihen, ich nehme es dann als Schweizerfranken. Du bisch mr no en Luusbueb!

    AntwortenLöschen
  5. Die Dame links ist Liz, bei ihr habe ich gewohnt, die Dame rechts ist Nicolett, mit ihr bin ich rumgereist. das Foto entstand nach 3mal 2 Liter Bier :).also..hombre serio! und Dimi, nur ein halbes Bier fuer dich. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen viele Deutsche hierhien. Ein Teil der Bevoelkerung spricht Plattdeutsch. Toto bien. Liebe Gruesse Mantou

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

28.11.11.

Encarnation