Mantou Picchu

Viele Wege führen nach Machu Picchu. Der einfachste, gemütlichste und schnellste Weg (ca. 2 Stunden) zur Inkastadt geht mit dem überteuerten Zug (ca. 100 Dollar). Analog zum Zug kann man auch einen, ebenfalls überteuerten, Inkatrail laufen (dauert fünf Tage, ist nur mit einem Guide abzulaufen und man wird von 20 anderen Touristen begleitet). Sonst gibt es keine Wege nach Machu Picchu. Stimmt nicht, es gibt nur keine offiziellen Wege. Ich rollte also den Weg von hinten auf. Ausgangspunkt war Cusco (ca. 50 Kilometer von MP entfernt). Von da fuhr ich mitten in der Nacht mit einem Kleinbus nach Santa Maria. Nach fünf Stunden Passfahrt war ich froh, als ich austeigen konnte. Ich war nahe am k.. gewesen. Da wechselte ich auf ein kleines Sammeltaxi, welches mich nach Santa Theresa bringen sollte. Auf halber Strecke musste ich aber laufen. Die Strasse war wegen einem Erdrutsch unpassierbar. So lief ich das letzte Stück nach Santa Theresa. Da angekommen nahm ich wieder ein Taxi Colectivo, welches mich in ein Seitental nach Hydroelectrico brachte. Unterdessen war schon Mittag und ich gönnte mir ein total überteuertes Sandwich. Von Hydroelectrico brauchte ich nur noch den Geleisen nachzulaufen. Diese führten nämlich um den Machu Picchu Berg, bis nach Agua Caliente. Als ich in AC ankam merkte ich, dass es bis nach Machu Picchu nicht mehr weit gehen kann. Es hat gewimmelt von Hotels und Touris. Ich checkte ein, kaufte mir die teure Eintrittskarte für den folgenden Tag, ging Abendessen und noch ne Runde ins Thermalbad. Da dieser Tag sehr anstrengend war ging ich bei Zeiten ins Bett.


Eigentlich wollte ich vor Sonnenaufgang in MP sein. Aber ich war so kaputt von der Reiserei dass ich mich dem Massentouristenstrom anschloss. Ich habe noch nie einen so genialen Ort gesehen wie Machu Picchu. Die Lage zwischen den Bergen ist einfach eindrücklich. Ich kann es hier jetzt schlecht beschreiben was mich alles so fasziniert hat. Die Strapazen der Anreise und der viel zu teure Eintrittspreis haben sich allemal gelohnt.



unten ist das Tal, wo Agua Caliente liegt


unten sieht man den Fluss, daneben die Eisenbahnlinie

Nach dem eindrücklichen Erlebnis machte ich mich wieder auf den Heimweg nach La Paz. Für die zwei Stunden Machu Picchu bin ich über fünfzig Stunden gereist. In grossen Bussen, in kleinen Bussen, in Velotaxis, in Sammeltaxis, zu Fuss wandernd, in privaten Taxis, kletternd über den Felssturz und durch dunkle Eisenbahntunnel. Nur Das Motorrad habe ich nicht gebraucht. Jetzt bin ich wieder In La Paz und bereite mich auf die zweite Unternehmung vor. Nur so viel, auch hier kann ich das Motorrad nicht gebrauchen.

auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück. Links oben ist Machu Picchu.

Kommentare

  1. Mantou Picchu
    Deine Eindrücke sind genial. Eine gute Idee, die Reisefortbewegungsmöglichkeiten abzuwechseln. Die vielen Eindrücke zu verarbeiten, ist ja auch nicht ohne. Ich finde wirklich, Du machst das SUPER - bis hin zum Thermalbedli........

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  2. Mantou Picchuuuuu :-)
    Gux, Hanisl

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  3. wer macht eigentlich die Fötteli von Dir in der Pampa/ Wüste / Oase etc.?????

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  4. Natürlich der Selbstauslöser. Ich würde zwar gerne die Verzögerungszeit umstellen (geht nicht bei dieser scheiss nikon). Manchmal ist es schwierig, in 10 Sekunden ein Foto zu schiessen wo man mich fahrend auf dem Töff sieht.

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