11.12.11.
Ein weiterer Tag auf See. Der Kapitän und sein Staff hält den Kurs Richtung Mozambique. Am Dienstag werden wir da sein. Leider werde ich dann arbeiten müssen, und kann dieses Land nur von 100 Meter Entfernung anschauen. Am Nachmittag habe ich den Safety-Test zum dritten Mal geschrieben, und bestand. Leider bin ich jetzt aber auf der Black List, da ich nicht auf Anhieb bestanden habe.
Was macht man so an einem Seetag? Die Gäste fressen sich von morgens bis abends durch unsere Buffets und Restaurants.
7.00 – 9.30 riesiges Frühstücksbuffet
11.00 heisse Bouillon in einer Lounge mit verschiedenen Broten
12.00 – 14.00 grosses Tapasbuffet
16.30 Tea-Time mit selbstgemachten Torten, salzigen Snacks,
7.00 – 9.30 riesiges Frühstücksbuffet
11.00 heisse Bouillon in einer Lounge mit verschiedenen Broten
12.00 – 14.00 grosses Tapasbuffet
16.30 Tea-Time mit selbstgemachten Torten, salzigen Snacks,
Glace und Friandise
18.00 Sonnenuntergangs-Cocktail mit kleinen Häppchen
19.30 Der tägliche 8-Gänger wird serviert
23.00 Mitternachtssnack
18.00 Sonnenuntergangs-Cocktail mit kleinen Häppchen
19.30 Der tägliche 8-Gänger wird serviert
23.00 Mitternachtssnack
Während dieser Reise haben wir 126 Passagiere. Dafür schuften etwa 50 Menschen in der Küche und dem Service. Wir haben auch eine extreme Überproduktion hier. Da der Gast seine 1`000 Euros pro Tag zahlt, hat er auch Anrecht auf alles wo auf der Karte steht. Wir schmeissen etwa ¾ aller Speisen weg. Da wandern ganze, schön angerichtete Tortenplatten, Vorspeisen oder frische Brote mit viel Schwung im Eimer.
Folgende zwei Punkte bereiten mir echt Mühe.
1. Wir produzieren immer viel mehr als es eigentlich braucht und haben dadurch eine extreme Arbeitsbelastung.
2. Hungern die Leute hier in Afrika auf der Strasse, und auf dem Kutter wird verschwendet was das Zeug hält. Nächstes Mal wenn ich von Bord gehe packe ich in meinen Rucksack das viele Essen ein, und verteile es. So werde ich wenigstens einmal dem Spruch es gibt Menschen die nichts zu essen haben gerecht.
Folgende zwei Punkte bereiten mir echt Mühe.
1. Wir produzieren immer viel mehr als es eigentlich braucht und haben dadurch eine extreme Arbeitsbelastung.
2. Hungern die Leute hier in Afrika auf der Strasse, und auf dem Kutter wird verschwendet was das Zeug hält. Nächstes Mal wenn ich von Bord gehe packe ich in meinen Rucksack das viele Essen ein, und verteile es. So werde ich wenigstens einmal dem Spruch es gibt Menschen die nichts zu essen haben gerecht.
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