Kapstadt





Es war halb acht Uhr am Morgen, als ich aus dem Bullauge meiner Kabine schaute und Land in Sicht hatte. Ich zog mich an und ging sofort ans obere Aussendeck. Vor mir bot sich ein Augenblick, welcher Gänsehaut Charakter hatte. Wir lagen vor Kapstadt. Die Sonne stand noch Tief und Beleuchte den Tafelberg imposant. Davor lag die Skyline mit dem WM-Stadion. 5 Minuten genoss ich die Stimmung, bevor ich zu arbeiten begann. Nachmittags, als ich Pause hatte, ging ich sofort raus. Wir legten inmitten des Waterfront an, einem touristischen Hafengebiet. Nach einer Minute zu Fuss begegnete ich schon der ersten Bar. Ich wollte aber nicht Kaffee trinken, sondern was sehen. Während anderthalb Stunden Pausen kann man nicht viel machen. Ich hatte Turnschuhe und Sommerklamotten an, den MP3 Player und die Kamera dabei und sonst nichts. Ich Joggte zum Stadion, eine Runde drum herum, und wieder zum Schiff zurück.

Abends hatten wir dann eine Overnight. Ich zog wieder mit 23 Leuten los, und im ersten Pup trafen wir dann auf die restlichen 37 der Crew, inklusive Captain. Gutes Bier wurde ausgeschenkt und es lief nette Musik. Aber irgendwie war ich nicht so glücklich über die Entwicklung des Abends. Schliesslich haben wir ja eine Crewbar, wo ich die ganzen Crewleute auch sonst sehen kann. Durch den Alkohol war ich etwas Kontaktfreudiger als sonst, und lernte schnell Einheimische Kennen. Später fuhr ich zur Longstreet, dem Place to Be um diese Uhrzeit. Mit im Taxi waren Südafrikaner, und keine anderen Crews. Angst hatte ich nicht. Im Gegenteil, ich fühlte mich sicher und frei. Bis vier Uhr morgens zog ich mit den Einheimischen von Kneipe zu Kneipe. Es war Super gewesen. Danke Kapstadt!

Kommentare

  1. Super! Schön! Für diese Momente machst du das ganze! Yes! Und frohe Weihnachten ;-)
    Hanoudi

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  2. sieht man da dein boot im hintergrund?
    klingt hamermässig...

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  3. Links ist ein Luxushotel von Kapstadt und rechts ist das schwimmende Luxushotel aus Hamburg. Wir haben also an einem schönen Ort geparkt. In Port Elizabeth haben wir zum Beispiel zwischen Öltanker und Containerschiffen angelegt.

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