24. und 25. Dezember - so verbrachte ich Weihnachten auf dem Ozean






Als der Wecker am 24. Dezember klingelte und ich aufstand, war ich nicht Motiviert. Mein Körper schrie richtig nach Erholung. Der Schritt aus dem Bett in die Kochuniform ist immer der Schlimmste. Aber wenn man dann mal mit der Arbeit begonnen hat und voll am Produzieren ist, geht es. Und ich musste viel produzieren. Somit ging es nicht wirklich gut. Neben Terrinen und Tartar musste ich noch vieles weitere herrichten. Wir haben zum Beispiel auch für die Hanseatic Crew ein Grosses Buffet Aufgetischt. Leider war ich so im Stress, dass ich nicht in den Genuss kam, mich zu setzten, was zu Essen und mit anderen auf Weihnachten anzustossen. Nach dem die Gäste gegessen hatten, ging ich mit dem Crewchor singen. Wir haben klassische Weihnachtssongs vorgeführt. Im Anschluss gab es in der Crewmesse noch ein Barbetrieb und Snacks, alles umsonst.

Am 25. Dezember hatte ich Land in Sicht, ziemlich genau zwischen Südamerika und Afrika. Schon am frühen Morgen machten wir vor einer Insel den Anker runter. Als ich auf einem Aussendeck rausschaute, sah ich eine typische Filmszene. Es war eine Insel mit grossen, glatten Felsen, welche Vertikal aus dem Wasser ragten. In der Mitte hatte es eine saftige Grünfläche und ein paar Häuser. Darüber war eine dicke Nebeldecke. Da wollte ich unbedingt an Land gehen, und das ganze aus der Nähe anschauen. Das wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk gewesen. Wäre, wenn ich nicht für unsere Gäste kochen müsste, welche hungrig von der Insel kamen. Also verbrachte ich den ganzen Tag wieder mit arbeiten. Am Abend hat dann auch noch der Service, und meine Arbeit, nicht nach den Vorstellungen des Souschef funktioniert. Bemerkt hatte ich das, als zwei grosse Bleche auf meinen Posten geflogen kamen. Diese habe ich wohl irgendwo liegen gelassen, wo es nicht angebracht war. Also zusammengezählt nicht unbedingt eine entspannte und schöne Weihnacht.

(für Schreibfehler oder komische Sätze entschuldige ich mich. Ich schreibe die Berichte zur Zeit halb schlafend)

Kommentare

  1. Halte durch! - und danke für den Anruf. Schade warst du beim Rascheln nicht dabei. Dimi

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  2. Wir haben alle ganz fest an Dich gedacht.
    Und schön, bis Du zum Singen gegangen. An den nächsten Weihnachten kannst du dich zurücklehnen und dich von uns bekochen lassen.
    Herzliche Grüsse und eine fest Umarmung auch von Linda.

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  3. ich habe immer sehr Freude an den Fotos....

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