Neu wohne ich auf dem untersten Deck, in der Mitte des Schiffes. Das Bullauge ist etwa einen halben Meter über der Wasserlinie. Wenn sich das Schiff mit 15 Knoten durch das Wasser pflügt, wird meine Kabine zu einem U-Boot.
ich habe meinen stellenlosen Kursteilnehmenden von Dir erzählt. Sie machten ziemlich grosse Augen, als ich von Deinen Arbeitsbedingungen erzählt habe. Dann aber sagten sie: ist ja nur für ein halbes Jahr. geniesse es! in diesem Sinne. herzliche Grüsse von ihnen und von mir! Heute regnet es ziemlich, der Samichlaus bleibt am Schärme im Wald!
Heute legten wir vor Mayotte den Anker. Ich kann mich unterdessen bei der Arbeit so organisieren, das es recht, immer an Land zu gehen. Ein Beiboot brachte mich zu einem kleinen Hafen. Ich befand mich auch gleich inmitten des Geschehens. Zusammen mit ein paar Crews lief ich eine Runde durch die Stadt. Nach einer Stunde gingen wir schon wieder zum Schiff. Als ich dann im Beiboot auf dem Weg zum Heimatschiff war, Informierte ich mich erst, in welchem Land wir eigentlich gerade waren. Es ist so super, jeden Tag in einem neuen Land zu sein. Und da ich ja auf einem Luxuskreuzfahrtschiff bin, fahren wir auch immer Sightseeing an.
„Jeder, der schon mal in der Antarktis war, ist ihr rettungslos verfallen. Nirgends sonst vereinen sich Majestät, Schönheit, Weite, Einsamkeit und schroffe Ablehnung zu solcher Pracht. Das klingt sehr romantisch. Beschreibt aber genau die Gefühle, die die Antarktis im Menschen hervorruft. Wo sonst auf der Welt steigert sich die Natur zu solcher Herrlichkeit?“ Captain T.L. Sunter Den Worten des Pioniers gibt es nichts mehr zuzufügen. Es ist einfach der Wahnsinn!!!! Momentan verläuft meine Reise fast nach meinem Plan. Es gab klärende Gespräche zum genauen Austeigen. Ich werde also noch bis am 29 Januar Zeit in dieser herrlichen Natur verbringen dürfen. Auf den Fotos seht ihr Eselspinguine, welche in einer Kolonie auf den felsigen Küsten leben. Ich machte eine Schlauchbootfahrt und durfte Zeuge von diesem Naturschauspiel sein. Zwischen den Felse...
Am Montag dieser Woche verliess ich Asuncion. Ich hatte genuegend gesehen von der Stadt (es gibt ja eigentlich Nichts zu sehen) und machte mich mit Nicolett auf den Weg nach Encarnation. Um zwoelf Uhr abends nahmen wir Platz im Reisecar, und machten es uns fuer die Fahrt gemuetlich. Die Klimaanlage wurde wieder mal ueber die Antarktis betrieben (wie koennte es auch anders sein). Ich aber schlief, dank dickem Kaputzenpulli, trotzdem super. Langsam muss ich mich auch an das Schlafen im Bus gewoehnen. Die Distanzen Suedamerikas sind weit, und das einzige fuer mich in Frage kommende Fortbewegungsmittel ist der Bus. Um sechs Uhr morgens, kurz vor Sonnenaufgang, kamen wir in Encarnation an. Als ich ausstieg befand ich mich noch im Tiefschlaf und alles kam mir vor wie im Traum. Um mich herum waren Geldwechsler, Broetchenverkaeuferinnen, wartende Reisende, Menschen ohne festen Wohnsitz oder Matetee trinkende Herren, welche die milde Tageszeit noch auskosteten. Es war wieder mal eine total einz...
ich habe meinen stellenlosen Kursteilnehmenden von Dir erzählt. Sie machten ziemlich grosse Augen, als ich von Deinen Arbeitsbedingungen erzählt habe. Dann aber sagten sie: ist ja nur für ein halbes Jahr. geniesse es! in diesem Sinne. herzliche Grüsse
AntwortenLöschenvon ihnen und von mir! Heute regnet es ziemlich, der Samichlaus bleibt am Schärme im Wald!